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Destillatglas

Die Aromen im Destillat
   
Eines gleich vorneweg: Die oft benutzte Bezeichnung Schnaps ist ein fast schon beleidigender
Begriff und wird dem köstlichen Destillat-Herzstück mit den feinen Fruchtaromen in keinster
Weise gerecht.

Vor allem diejenigen, die das aromatische Genussmittel ruckartig, im "Schwallschluck", in
den Magen befördern, bringen dem Destillat und seinen feinen Nuancen nicht die verdiente
Genussachtung entgegen.

Die Früchte und Beeren der Schwäbischen Alb besitzen alle wunderbare, duftende Aromen.
Allerdings überdecken oft Fruchtsäuren und Gerbstoffe diese Vielfalt, so dass man sie nicht
unmittelbar wahrnehmen kann.

Die natürliche Fruchtmaischegärung und der Brennvorgang konserviert die Aromen jedoch
im Destillat. Voraussetzung ist, dass die Früchte erst im hochreifen Stadium geerntet wurden
und der Maischeprozess unter völligem Ausschluss schädigender Mikroorganismen und
oxidierendem Luftsauerstoff ablief. Dann allerdings ist gewiss, dass die Fruchtaromen durch
den Gärungsalkohol gebunden sind. Danach wird die Obstmaische destilliert.
Wird die Destillation schonend durchgeführt, das heißt, ohne große Hitze, ohne übermäßigen
Kesseldruck, dafür mit genügender Zeit zum vorsichtigen Auslösen der Alkohole, dann hat
man die Fruchtaromen im Destillat festgehalten und sie verdienen die würdige Bezeichnung
"Aroma der Schwäbischen Alb, im Destillat konserviert".